Rentner baut seine Wärmepumpe selbst ein – für unter 5.000 €
Ein technikaffiner Rentner aus Leipzig wollte weg von der alten Gasheizung – und möglichst viel selbst machen. Die Planung kam von mir: individueller Sanierungsfahrplan (iSFP), raumweise Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich. Den Einbau übernahm er auf dieser Grundlage selbst, inklusive Rückbau der alten Gasheizung.
- Materialkosten inkl. Rückbau der alten Gasheizungca. 14.000 €
- Planung: iSFP, Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleichca. 3.000 €
- Förderung70 %
- Tatsächliche Kostenunter 5.000 €
Auch für Rentner ist der Umstieg realisierbar – entscheidend ist, dass Planung, Förderantrag und Nachweise stimmen. Wie Eigenleistung und Förderung zusammenpassen, lesen Sie im Ratgeber Eigenleistung & Förderung.
Wärmepumpe vom Fachbetrieb – rund 10.000 € statt 32.000 €
Der klassische Weg: Ein Eigentümer in Leipzig ließ die Wärmepumpe von einem Fachunternehmen einbauen – inklusive teilweise ersetzter Heizkörper und neuem Elektroverteiler. Von mir kamen iSFP, Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich – die Bausteine, die über die richtige Dimensionierung und die volle Förderung entscheiden.
- Gesamtkosten inkl. teilweise neuer Heizkörper und neuem Elektroverteilerca. 32.000 €
- Förderungca. −22.000 €
- Tatsächliche Kostenca. 10.000 €
Wie sich der Zuschuss von bis zu 70 % zusammensetzt und in welcher Reihenfolge Antrag und Einbau laufen müssen, steht im Ratgeber Wärmepumpe & KfW 458.
Von Effizienzklasse D auf A – mit über 78.000 € Fördermitteln
Umgesetzte Maßnahmen (Auswahl):
Die Heizkörper blieben teils im Bestand und wurden teils gegen größere getauscht – genau so, wie es der berechnete hydraulische Abgleich ergeben hat. Kein Bauchgefühl, sondern Rechenwerk.
- KfW 458 – Heizungsförderung (Wärmepumpe)26.000 €
- BAFA – Einzelmaßnahmen (Hülle & Technik)52.000 €
- Fördermittel gesamtüber 78.000 €
Was der Eigentümer davon hat: enorme Wertsteigerung, der Instandhaltungsrückstau ist beseitigt, die künftige CO₂-Umlage sinkt durch den Abschied vom Öl erheblich, das Schimmelrisiko für die Mieter ist gesenkt – und die Wohnungen haben Mietsteigerungspotenzial.
