EnergiePlus Beratung – Energieeffizienz-Experte
Praxisbeispiele · Echte Projekte, echte Zahlen

So teuer ist eine Wärmepumpe tatsächlich: drei echte Projekte.

Kurz gesagt: Eine Wärmepumpe muss kein 40.000-€-Projekt sein. Drei reale, von mir begleitete Vorhaben zeigen die Spannbreite: Ein Rentner aus Leipzig stieg mit Eigenleistung für unter 5.000 € von Gas auf Wärmepumpe um. Ein Eigentümer in Leipzig zahlte mit Fachunternehmen rund 10.000 € – von 32.000 € Gesamtkosten. Und ein Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten kam von Effizienzklasse D auf A – mit über 78.000 € Fördermitteln.

Alle drei Projekte wurden von EnergiePlus Beratung geplant bzw. begleitet. Beträge gerundet, Namen aus Datenschutzgründen nicht genannt.

Fall 1 · Einfamilienhaus Leipzig · Eigenleistung

Rentner baut seine Wärmepumpe selbst ein – für unter 5.000 €

< 5.000 €tatsächliche Kosten

Ein technikaffiner Rentner aus Leipzig wollte weg von der alten Gasheizung – und möglichst viel selbst machen. Die Planung kam von mir: individueller Sanierungsfahrplan (iSFP), raumweise Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich. Den Einbau übernahm er auf dieser Grundlage selbst, inklusive Rückbau der alten Gasheizung.

Die Rechnung
  • Materialkosten inkl. Rückbau der alten Gasheizungca. 14.000 €
  • Planung: iSFP, Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleichca. 3.000 €
  • Förderung70 %
  • Tatsächliche Kostenunter 5.000 €

Auch für Rentner ist der Umstieg realisierbar – entscheidend ist, dass Planung, Förderantrag und Nachweise stimmen. Wie Eigenleistung und Förderung zusammenpassen, lesen Sie im Ratgeber Eigenleistung & Förderung.

Fall 2 · Einfamilienhaus Leipzig · Fachunternehmen

Wärmepumpe vom Fachbetrieb – rund 10.000 € statt 32.000 €

~ 10.000 €tatsächliche Kosten

Der klassische Weg: Ein Eigentümer in Leipzig ließ die Wärmepumpe von einem Fachunternehmen einbauen – inklusive teilweise ersetzter Heizkörper und neuem Elektroverteiler. Von mir kamen iSFP, Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich – die Bausteine, die über die richtige Dimensionierung und die volle Förderung entscheiden.

Die Rechnung
  • Gesamtkosten inkl. teilweise neuer Heizkörper und neuem Elektroverteilerca. 32.000 €
  • Förderungca. −22.000 €
  • Tatsächliche Kostenca. 10.000 €

Wie sich der Zuschuss von bis zu 70 % zusammensetzt und in welcher Reihenfolge Antrag und Einbau laufen müssen, steht im Ratgeber Wärmepumpe & KfW 458.

Fall 3 · Mehrfamilienhaus · 5 Wohneinheiten

Von Effizienzklasse D auf A – mit über 78.000 € Fördermitteln

> 78.000 €Fördermittel gesamt
Vorher · Klasse D Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten vor der energetischen Sanierung – Effizienzklasse D, alte Fassade und Ölheizung
Vorher: Ölheizung, ungedämmte Fassade, alte Fenster – Energieeffizienzklasse D.
Nachher · Klasse A Mehrfamilienhaus nach der energetischen Sanierung – Effizienzklasse A mit Wärmepumpe, gedämmter Fassade und neuen Fenstern
Nachher: Wärmepumpe statt Ölheizung, gedämmte Fassade, neue Fenster – Energieeffizienzklasse A.

Umgesetzte Maßnahmen (Auswahl):

Neue Wärmepumpe Fassadendämmung Fenstertausch Fußbodenheizung (teilweise) Heizkörper nach hydraulischem Abgleich optimiert

Die Heizkörper blieben teils im Bestand und wurden teils gegen größere getauscht – genau so, wie es der berechnete hydraulische Abgleich ergeben hat. Kein Bauchgefühl, sondern Rechenwerk.

Die Förderung
  • KfW 458 – Heizungsförderung (Wärmepumpe)26.000 €
  • BAFA – Einzelmaßnahmen (Hülle & Technik)52.000 €
  • Fördermittel gesamtüber 78.000 €

Was der Eigentümer davon hat: enorme Wertsteigerung, der Instandhaltungsrückstau ist beseitigt, die künftige CO₂-Umlage sinkt durch den Abschied vom Öl erheblich, das Schimmelrisiko für die Mieter ist gesenkt – und die Wohnungen haben Mietsteigerungspotenzial.

Das Muster hinter allen drei Projekten: Erst rechnen (Heizlast, hydraulischer Abgleich, iSFP), dann fördern lassen, dann bauen. Die Förderung von bis zu 70 % macht die Wärmepumpe bezahlbar – aber nur, wenn Antrag und Nachweise in der richtigen Reihenfolge kommen.
Ihr Projekt

Was würde Ihr Umstieg kosten? Finden wir es heraus.

Jedes dieser Projekte begann mit einer kostenfreien Ersteinschätzung. Sie schildern mir Gebäude und Ziel, ich sage Ihnen ehrlich, welche Förderung passt und was am Ende auf Ihrer Rechnung stehen dürfte – als dena-gelisteter Energieeffizienz-Experte mit über 15 Jahren eigener Baupraxis.

Marcel Gläser, M.Sc. Energieeffizienz-Experte (dena-gelistet) · Bauträger & GU seit 15+ Jahren 0176 46559999 Leipzig · Halle (Saale) · Dresden · Freiberg & Umgebung Kostenlose Ersteinschätzung

Alle drei Beispiele sind reale, von EnergiePlus Beratung geplante bzw. begleitete Projekte. Beträge gerundet; Namen und Adressen werden aus Datenschutzgründen nicht genannt. Die erzielbare Förderung hängt immer vom konkreten Gebäude, den persönlichen Voraussetzungen (z. B. Selbstnutzung, Einkommen) und den zum Antragszeitpunkt gültigen Förderrichtlinien ab – Ergebnisse anderer Projekte sind daher nicht garantiert. Förderprogramme stehen unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel.